Start Praxis Dr. med. Christina Patzig

Privatärztliche Praxis

Schwerpunkte Chinesische Medizin und Ernährungsberatung

Zertifikat Chinesische Diätetik der Universität Witten/Herdecke



Raucherentwöhnung

Besonders dankbar ist die Raucherentwöhnung als Einstieg in eine gesunde und ganzheitliche Lebensführung. Die Ohrakupunktur und bestimmte Kräutermischungen machen es leichter, wieder gute Gewohnheiten der Entspannung zu entdecken und rauchfrei zu leben.

Die Ohrakupunktur lindert die mit dem Nikotinverzicht verbundenen Entzugserscheinungen wie Unruhe, Reizbarkeit und Appetitsteigerung.

 
Zertifikat Chinesische Diätetik der Universität Witten/Herdecke


 
Ganzheitliche Medizin

Ganzheitliche Medizin verbindet körperliche, geistige und seelische Aspekte des menschlichen Daseins miteinander.

Ihre Ursprünge finden sich u.a. in der chinesischen Medizin, die wir schon über 3000 Jahre zurückverfolgen können.

Therapeutisch kamen damals schon vier wesentliche Methoden zum Zuge: Kräutertherapie, Ernährungstherapie, Atem- und Bewegungstherapie (Qi Gong) und Akupunktur.

Nach Jahren internistischer Tätigkeit habe ich mich für die ganzheitliche Medizin entschieden. Besonders den seelisch-emotionalen Aspekten möchte ich in meiner Tätigkeit Aufmerksamkeit widmen. Daher haben Gespräche einen hohen Stellenwert in meiner Praxis und runden die klassischen Therapiemethoden ab.

Ganzheitliche Therapie stellt Ihre persönliche Situation in den Mittelpunkt. Daher lohnt es sich, eine Behandlung auf einem gründlichen, etwa einstündigen Gespräch aufzubauen. Zungen- und Pulsdiagnostik liefern wichtige Informationen für die Behandlungsstrategie.

 

 
Akupunktur

Mit Hilfe von sehr dünnen Nadeln werden Reize gesetzt, die Energieblockaden auflösen.

Ausdruck von Energieblockaden sind z. B. Schmerzen.

Energieblockaden können sowohl auf körperlicher als auch auf seelisch-emotionaler Ebene liegen.

Eine weitere Ursache für das Entstehen von Krankheiten kann das Eindringen von pathogenen Faktoren sein.

Pathogene Faktoren können sein: Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit. Die Chinesen fürchten am meisten den Wind als pathogenen Faktor, weil er meist Kälte, Hitze u./ o. Feuchtigkeit mit sich trägt und in den Körper eindringt.

Akupunktur kann helfen, diese pathogenen Faktoren auszuleiten.

Je früher die Behandlung beginnt, desto effektiver kann sie wirken.

Je nach Technik kann mittels Akupunktur auch tonisiert, d.h. energiezuführend behandelt werden, insbesondere mit Hilfe von Moxakraut, dem Kraut des chinesischen Beifusses (Artemisia sinensis) Diese Behandlung wird als Moxibustion bezeichnet.

Schon im alten China vor rund 3000 Jahren wurde diese Methode eingesetzt.

Im Übrigen gibt es auch Hinweise, dass in Europa diese Therapieform auch bekannt war: Der in den Alpen aufgefundene Ötzi weist Male von therapeutischen Eingriffen auf, die verblüffende Übereinstimmungen mit den chinesischen Akupunkturpunkten zeigen. Diese liegen auf sogenannten Meridianen, Energieleitbahnen, die den Körper von Kopf bis Fuß senkrecht durchlaufen.

 

 
Aku-Taping

Aku-Taping wird eingesetzt bei:

  • Schmerzen jeder Art, vor allem bei Sportlern oder beruflicher Fehlbelastung
  • als abschwellende Maßnahme bei Oedemen, zur Linderung von Blutergüssen
  • zur Narbenentstörung
  • Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden
  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) und Heuschnupfen
  • Schwindel und Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Verdauungsstörungen

Der Begriff „Aku-Taping“ wird hergeleitet von „Akupunktur“ und dem englischen Wort „tape“- (Klebe-)Band.

Tape- Verbände sind dehnbare Klebeverbände, die jede Bewegung des Körpers mitmachen. Dieses Prinzip wurde Anfang der 70er Jahre vom japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kase entwickelt und nennt sich „Kinesio-Taping“ (grch. „kinesis“- Bewegung). International bekannt wurde diese Methode durch die koreanische Volleyballmannschaft während der olympischen Spiele.

Letzteres wurde auf Grundlage der diagnostischen und therapeutischen Prinzipien der Chinesischen Medizin von Dr. med. Hans- Ulrich Hecker und Dr. med. Kay Liebchen weiterentwickelt und erhielt dann die Bezeichnung „Aku-Taping“.(Bild)

Das Tape ist vor allem in seiner Längsrichtung dehnbar und wird über vorgedehnte Muskel- und Gelenkzonen geklebt. Werden Muskeln und Gelenke dann bewegt, bleibt der Klebeverband haften. Auf diese Weise kommt es zu einer permanenten Verschiebung der Haut gegen die Unterhaut, die den Lymphabfluss beschleunigt und somit den Selbstheilungsprozess unterstützt.


 
Gua Sha

Nach Arya Nielsen, die sich seit Jahrzehnten mit Chinesischer Medizin befasst, bedeutet „Sha“wörtlich „Sand“ oder „das, was erscheint, wenn das Wasser zurückweicht“. Auf die medizinische Verwendung bezogen bedeutet „Sha“ soviel wie „ rötlicher, erhabener, hirseähnlicher Hautausschlag“.

Dieser wird erzeugt durch Schaben auf der Hautoberfläche.

Gua Sha eignet sich ebenso, wie Akupunktur( s. dort) oder Schröpfen ( s. dort) zum Ausleiten von pathogenen Faktoren, also zur Behandlung von Infekten, Schmerzen, Allergien.

Diese Methode ist in ganz Asien weit verbreitet.

An Effektivität gewinnt sie, wenn zuvor eine Akupunkturbehandlung erfolgt, kann aber auch unabhängig davon sehr hilfreich sein.

 

 
Moxabehandlung

Die Strahlkraft einer Zigarre aus chinesischem Beifuss (Artemisia Vulgaris) über ausgewählten Akupunkturpunkten wird als "Moxibustion" oder auch Moxabehandlung genutzt. Damit steht eine sanfte, aber sehr gezielte punktuelle Wärmeanwendung zur Verfügung. Sie eignet sich allgemein bei Erschöpfungszuständen, besonders für Kinder und ältere Patienten.

Artemisia sinensis - der chinesische Beifuß

 
Gesprächstherapie

Im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Therapie steht immer das Gespräch.

Ein ausführliches Erstgespräch ist immer sinnvoll. Dies ist nicht nur ein Gespräch über Symptome, sondern hier wird auch den Dingen, die für Sie persönlich wichtig sind und aus Ihrer Sicht im Zusammenhang mit dem Leiden stehen Aufmerksamkeit und Beachtung geschenkt.

Eine dreijährige Ausbildung in „Gesundheitsorientierter Gesprächsführung“ (GOG) bei Dr. med. Hans-Christoph Schimansky und Dr. med. Luc Isebaert hilft mir, Menschen zur Seite zu stehen, die neue Wege suchen.

 

 
Schröpfen

Schröpfen nützt vor allem bei Muskelverspannungen und Schmerzen im Bewegungsapparat. Durch Einsatz einer Handpumpe wird in kleinen Hohlgefässen aus Plexiglas ein Vakuum erzeugt. Die Schröpfköpfe werden zuvor auf die zu behandelnden Hautareale aufgebracht.
Eine altbewährte Methode, die allein oder in Verbindung mit Akupunktur angewandt werden kann.

 
Kräutertherapie

Eine Kräuterrezeptur wird immer ganz individuell erstellt. Dazu sind unsere heimischen Kräuter, wie Löwenzahn, Brennessel und viele andere zur Anwendung nach den Gesichtspunkten der Chinesischen Medizin geeignet. Als Teezubereitung beispielsweise helfen diese den Tagesablauf zu strukturieren und Ruhe in unser häufig von Hektik geprägtes Leben zu bringen.

Auch hier spielen Temperaturverhalten und Geschmacksrichtungen eine große Rolle.

Kräutertherapie kann helfen, Energiedisharmonien auszugleichen, Energie aufzubauen, pathogene Faktoren auszuleiten

Um die Wirkweisen der beschriebenen Methoden zu verstehen, ist es sinnvoll, sich mit der Philosophie von Yin und Yang, sowie der Philosophie der 5 Wandlungsphasen zu beschäftigen, die wichtige Grundlagen der Chinesischen Medizin darstellen.