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Zittern, schwerfällige und verlangsamte Bewegungsabläufe, Steifigkeit sind die Hauptsymptome. Erschwerend kommen Kreislauf- und Verdauungsbeschwerden, vor allem aber Stürze vor.
Die Parkinsonsche Erkrankung, auch unter den Namen Parkinsonsyndrom oder Morbus Parkinson bekannt, umfasst eine ganze Reihe von Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, individuell aber sehr unterschiedlichen Verlaufsformen. Eine gewisse Gruppe von Patienten leidet hauptsächlich unter "Tremor", also Zittern, ist dafür in der Beweglichkeit aber kaum eingeschränkt, und umgekehrt. Eine Pauschalaussage "ich habe den Parkinson" ist also nicht so informativ.
Typische Zeichen sind ein kleinschrittiger, vorgebeugt trippelnder Gang, fehlendes Mitschwingen der Arme, maskenhaft erstarrte Gesichtszüge, eingeschränktes Riechvermögen und viele weitere Einzelheiten.
Die Diagnose Parkinson wird in erster Linie durch die neurologische Untersuchung und den jahrelang geschulten Blick erfahrener Therapeuten gestellt, weniger durch den Einsatz von Apparaten. Die zur Früherkennung notwendigen Testverfahren und die Behandlung können in jeder neurologischen Facharztpraxis durchgeführt werden.
Es gibt eine breite Palette von Medikamenten, vorwiegend in Tablettenform, neuerdings auch in Form von Medikationspflastern. Die Therapie wird über Wochen individuell angepaßt, damit die Beweglichkeit im Tagesablauf möglichst gleichmäßig erhalten bleibt.
Wichtigstes Ziel ist die Wiederherstellung von Lebensqualität, also Lockerung der Muskulatur zur Reduktion von Verspannungen, Rückenschmerzen, und die Erhaltung möglichst vieler Nervenzellen.
Ganz große Bedeutung kommt also auch der Krankengymnastik zu, um die Mobilität zu erhalten und Stürze zu vermeiden.
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