Akupunktur

Mit Hilfe von sehr dünnen Nadeln werden Reize gesetzt, die Energieblockaden auflösen.

Ausdruck von Energieblockaden sind z. B. Schmerzen.

Energieblockaden können sowohl auf körperlicher als auch auf seelisch-emotionaler Ebene liegen.

Eine weitere Ursache für das Entstehen von Krankheiten kann das Eindringen von pathogenen Faktoren sein.

Pathogene Faktoren können sein: Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit. Die Chinesen fürchten am meisten den Wind als pathogenen Faktor, weil er meist Kälte, Hitze u./ o. Feuchtigkeit mit sich trägt und in den Körper eindringt.

Akupunktur kann helfen, diese pathogenen Faktoren auszuleiten.

Je früher die Behandlung beginnt, desto effektiver kann sie wirken.

Je nach Technik kann mittels Akupunktur auch tonisiert, d.h. energiezuführend behandelt werden, insbesondere mit Hilfe von Moxakraut, dem Kraut des chinesischen Beifusses (Artemisia sinensis) Diese Behandlung wird als Moxibustion bezeichnet.

Schon im alten China vor rund 3000 Jahren wurde diese Methode eingesetzt.

Im Übrigen gibt es auch Hinweise, dass in Europa diese Therapieform auch bekannt war: Der in den Alpen aufgefundene Ötzi weist Male von therapeutischen Eingriffen auf, die verblüffende Übereinstimmungen mit den chinesischen Akupunkturpunkten zeigen. Diese liegen auf sogenannten Meridianen, Energieleitbahnen, die den Körper von Kopf bis Fuß senkrecht durchlaufen.